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Mit wenig Aufwand viel Energie sparen

Steigende Energiepreise, mögliche Versorgungsengpässe, Klimaschutz - angesichts der aktuellen Situation steht für viele Haushalte im Fokus, ihren Energieverbrauch zu senken. Ein entscheidender Hebel ist dabei die Heizung, denn rund 86 % der Energiekosten entfallen auf Heizung und Warmwasser.

Es muss aber nicht immer der zeit- und kostenintensive Austausch der kompletten Anlage sein:
Durch eine Optimierung der Heizung lassen sich bis zu 30% Energie sparen und zusätzlich wird die Maßnahme mit bis zu 20% staatlich gefördert.

In 5 einfachen Schritten, kurz und schmutzlos

Mit Blick auf die Preisentwicklung lautet die drängende Frage: Wie kann man die Heizungsanlage optimieren, um in der Heizsaison Energie zu sparen, ohne frieren zu müssen? Das geht ohne Schmutz und großen Aufwand in 5 einfachen Schritten.

Hydraulischer Abgleich

Sparschwein neben Heizkörper

Ansatzpunkte zur Systemoptimierung

Der hydraulische Abgleich ist sowohl bei Neuanlagen, als auch im Bestand gesetzlich vorgeschrieben (Gebäudeenergiegesetz (GEG)) und Bedingung für eine staatliche Förderung (BAFA).

Ziel ist ein korrekt einreguliertes Gesamtsystem, das jeden Heizkörper oder, bei einer Fußbodenheizung, jeden Heizkreis mit der nötigen Wassermenge versorgt. So entsteht weder eine Unter- noch eine Überversorgung.

Zahnrad

Optimieren und Sparen

Meist ist ein deutliches Anzeichen einer nicht abgeglichenen Heizungsanlage die ungleichmäßige Versorgung der Heizkörper. Die Heizkörper mit geringem Abstand zur Heizungspumpe werden überversorgt, weit entfernt liegende werden, auch bei voll geöffnetem Ventil, unterversorgt. Der Raum wird in diesem Fall nicht warm.

Darüber hinaus kann es zu störenden Fließgeräuschen kommen, da in solchen Fällen zur vermeintlichen Problemlösung die Pumpenleistung hochgefahren wird. Ein hydraulischer Abgleich wird über die Voreinstellung der Heizkörperventile und ggf. über Strangdifferenzdruckregler im Heizkreislauf erreicht.

Das Ergebnis:

  • gleichmäßiges, schnelles Aufheizen aller Räume
  • mehr Komfort und Behaglichkeit
  • Vermeidung von Fließgeräuschen
  • im Durchschnitt 10 % Einsparung bei den Heizkosten
Haken

Unsere Lösungen

Den hydraulischen Abgleich unterstützen unsere Produkte mit Thermostatventilen mit Präzisionsvoreinstellung, regulier- und absperrbaren Rücklaufverschraubungen, automatischen Differenzdruckreglern, Thermostatreglern und zeitprogrammierten Heizkörperreglern.

Bild der Fördersätze-Broschüre

Die Fördersätze ab 15.08.2022

Die Förderung der Heizungsoptimierung trifft exakt unsere Kernkompetenz! Mit dem hydr. Abgleich sind weitere Produkte unseres Portfolios förderfähig

Zu den Fördersätzen

Optimierung der Heizkurve

Heizkörperthermostat steht auf einem Tisch zwischen einem Taschenrechner und einem Hausmodel

Ansatzpunkte zur Systemoptimierung

Bei Heizungssystemen muss die Vorlauftemperatur mit einem Leitwert, meist der Außentemperatur, gekoppelt sein. Die Heizkurve beschreibt dabei das Verhältnis zwischen der Außentemperatur und der benötigten Vorlauftemperatur.

Zahnrad

Optimieren und Sparen

Ist die Heizkurve an der Regelung für wenig gut gedämmte Gebäude eingestellt (oftmals die Werkseinstellung), ergeben sich höhere Vorlauftemperaturen. Das ist bei gut gedämmten Häusern aber nicht nötig: Je flacher die Kurve, desto sparsamer arbeitet die Heizung, da sie geringere Temperaturdifferenzen ausgleichen muss.

Zur Ermittlung der idealen Heizkurve ist der Installateur auf die Mithilfe der an Energie- und Kosteneinsparung interessierten Hausbewohner angewiesen. Es gilt, das unterste Limit zu finden, mit dem die gewünschte Raumtemperatur noch erreicht wird.

Haken

Unsere Lösungen

Grundvoraussetzung für die Findung der optimalen Heizkurve ist eine hydraulisch abgeglichene Anlage (siehe Schritt 1).

Diagramm einer Heizkurve
Optimierung der Heizkurveneinstellung mit dem Ziel, niedrigstmögliche Vorlauftemperaturen zu erreichen

Anpassung der Vorlauftemperaturen

Rundes Thermometer

Ansatzpunkte zur Systemoptimierung

Unter Vorlauftemperatur versteht man die Temperatur, mit der das im Wärmeerzeuger erwärmte Wasser auf seinen Weg durch den Heizkreislauf geschickt wird. Die Rücklauftemperatur bezeichnet die Temperatur, mit der es wieder in den Wärmeerzeuger zurückfließt.

Zahnrad

Optimieren und Sparen

Ist die Temperatur des im Kessel erhitzten Wassers höher, als es für eine komfortable Raumtemperatur nötig wäre, führt das dauerhaft zu einem deutlichen Mehrverbrauch an Energie. Eine fachmännische Einstellung spart somit unnötige Energiekosten.

Haken

Unsere Lösungen

Gradgenaue Vorlauftemperaturen sind die Grundvoraussetzung für geringstmögliche Verluste auf dem Weg vom Wärmeerzeuger hin zu den Wärmeverbrauchern.

Anpassung der Pumpenleistung

Stromzähler

Ansatzpunkte zur Systemoptimierung

Die Umwälzpumpe sorgt dafür, dass das warme Wasser im Heizkreislauf zirkuliert. Dabei verbraucht sie Strom. Im Idealfall fördert eine Pumpe genau die Menge Wasser, die benötigt wird, um alle Heizkörper zu erwärmen.

Zahnrad

Optimieren und Sparen

Die doppelte Menge umgewälzten Wassers führt zu einer Verachtfachung der Stromkosten: Diese Tatsache macht das enorme Einsparpotenzial deutlich, das durch eine richtig dimensionierte Pumpenleistung oder durch den Einsatz moderner, elektronisch geregelter Hocheffizienzpumpen erzielt werden kann.

Bei Verwendung solch intelligenter Pumpen, die im Übrigen zur optimalen Funktion auf eine hydraulisch abgeglichene Anlage treffen müssen, sind Stromeinsparungen von bis zu 80 % möglich.

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Lösung

Eine Prüfung der Pumpenleistung und gegebenenfalls einen Austausch der bestehenden Pumpe gegen eine moderne, stromsparende Hocheffizienzpumpe führt Ihr Heizungsfachmann durch.

Grundfos Pumpe
Grundfos
Grundfos Pumpe
Grundfos

Überprüfung der Thermostatventile

Frau auf Sofa mit evohome

Ansatzpunkte zur Systemoptimierung

Thermostatventile sorgen für konstante Raumtemperaturen. Sie drosseln die Heizleistung bei Aufheizung des Raumes durch andere Wärmequellen wie z. B. durch Sonneneinfall, Beleuchtung, Elektrogeräte oder sich im Raum befindende Personen.

Zahnrad

Optimieren und Sparen

Bereits eine um 1 °C überhöhte Raumtemperatur verursacht einen Mehrverbrauch von ca. 7 %. Um so wichtiger sind Thermostatventile, die die Temperatur konstant halten. Konkrete Aufgabe des Thermostatventils ist die Erfassung und Ausnutzung von Fremdwärmeaufkommen (wie z. B. Sonneneinstrahlung) im Raum.

Mit Hilfe einer modernen, zeitprogrammierbaren Einzelraumregelung können nochmals bis zu 30% Energie eingespart werden.

Haken

Unsere Lösungen

Nur durch zeitliche, der üblichen Nutzung der Räume entsprechende Programmierung kann das volle Einsparpotenzial ausgeschöpft werden.

Bild des Rechenschiebers

Hilfestellung:
Dimensionierungsschieber Mischer und Ventile

Rechenschieber zur schnellen Bestimmung von Nennweiten und Kvs-Werten für Mischer und Ventile (Heizungswasser nach VDI 2035).

zum Dimensionierungsschieber